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Vejer de la Frontera

Auf dem Gipfel eines Hügels 8 km landeinwärts von der Atlantikküste befindet sich Vejer de la Frontera, das malerischste aller weißen Dörfer an der Costa de la Luz. Auf Meereshöhe von ca. 200 m bietet dieses Dorf atemberaubende Aussichten auf die umliegenden Felder und Hügel, die Strände und sogar die Meerenge von Gibraltar. In der Ferne ist sogar die Küste von Nordafrika zu erkennen. Auch im Sommer sind die Temperaturen in Vejer de la Frontera relativ kühl und angenehm, dank der vom Atlantik kommenden Brise. Die Altstadt ist ein faszinierendes Labyrinth voller enger, steilen Gassen, wo man an jeder Ecke durch unerwartete Aussichten, interessante Innenhöfe und Passage, schöne Gebäude und Monumente angenehm überrascht wird. In Vejer finden Sie einige der nobelsten Hotels an der Costa de la Luz und die fast unendlichen, naturbelassenen Strände der Atlantikküste sind nur eine kurze Autofahrt entfernt.

Die Geschichte von Vejer ist lang und faszinierend; dieses Dorf ist eine ideale Basis für Ihren Urlaub an der Costa de la Luz. Vejer wurde bereits in prähistorischen Zeiten bewohnt. In der Antike wurde es von den Phöniziern, den Römern, den Visigoten und den Arabern bewohnt; sie alle haben unauslöschliche Markierungen im Dorf und in der Umgebung hinterlassen. Die Phönizier begannen mit dem Thunfischfang an der Küste von Vejer, eine Tätigkeit, die auch heute noch einen wichtigen Beitrag zur lokalen Wirtschaft leistet. Die Römer konstruierten Aquädukte, Straßen und auch Mühlen und Ofenanlagen, die auch heute noch im umliegenden Land zu finden sind. Was die Visigoten betrifft, ist sogar das exakte Datum bekannt, an dem sie eine Kapelle in der Ortschaft San Ambrosio weihten, nämlich am 14. November 644. Auch heute noch ist diese an derselben Stelle zu finden.

Doch den deutlichsten Eindruck haben in Vejer zweifellos die Araber hinterlassen. Da die moslemischen Besetzer 574 Jahre lang in der Stadt blieben, veränderten Sie die intrinsische Gestalt der Stadt deutlich; die heute typischen weißen Wände, die Struktur der engen, gewundenen Straßen, Teile der ursprünglichen Abwehrmauern und des Schlosses und sogar das Grundstück, auf dem die heutige Pfarrkirche steht, ruht auf dem Fundament der ehemaligen Moschee.



Vejer wurde vom Königreich Kastilien im Jahr 1285 zurückerobert und die moslemische Bevölkerung wurde vertrieben; dennoch waren Andalusien und Vejer über die nächsten zwei Jahrhunderte ein Grenzgebiet zwischen dem christlichen Kastilien und dem moslemischen Reich von Al-Andalus. Aufgrund dieser turbulenten Zeit mit kontinuierlichen Auseinandersetzungen und Kämpfen, während der Vejer ein eher rauer Grenzort war, wurde später "de la Frontera" ("der Grenze") zu seinem Namen hinzugefügt. Vejer ist heutzutage vor allem wegen seinem gastronomischen Angebot bekannt, sowie für sein kulturelles Angebot, z. B. Vejer Art, Vejer Weekend Fashion, Vejer Flamenco Nights. Am Wochenende kommen große Menschenmengen nach Vejer, um den Markt zu erkunden, in den lokalen Handwerksläden einzukaufen und die vielen verschiedenen Delikatessen der Gourmet-Boutiquen zu verkosten.

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